, Julia Froidevaux

Skiweekend vom 31.01. – 01.02.

Um 6 Uhr am 31.01. ging es los: Zwei Tage Skifahren, Snowboarden, Sonnenschein und Spass.

Am Samstagmorgen trafen wir uns um 6 Uhr beim Amtshausplatz für die gemeinsamen Hinfahrt. Gegen 9 Uhr kamen wir bei der Jugendherberge an. Wir haben gemerkt, dass man neuerdings von Laufen aus auch über Bern nach Engelberg reisen kann. Wieder etwas Neues dazugelernt!

In Engelberg erwarteten uns Sonnenschein und sehr gute Schneeverhältnisse. Also ging es direkt los. Wir fuhren die Gondel hoch und gingen ab auf die Piste. Bei gewissen Sesselliftfahrten wurde uns allerdings klar, dass unsere Englischkenntnisse nicht mehr ganz so sattelfest sind wie früher. Nach ein paar Stunden Skifahren gingen wir essen. Danach entschieden wir, dass es für den ersten Tag reicht und hatten gerade das Glück, genau zehn Liegestühle auf der Sonnenterrasse zu finden.

Später fuhren wir noch die Talabfahrt hinunter. Nach dem Après-Ski bei der Talstation durfte jemand auf dem Weg nach Hause zum Glück ohne Verletzungen herausfinden, wie sich der Boden auf dem Rücken anfühlt. (Schuld war aber tatsächlich nicht der Alkohol, sondern das Glatteis).
Das 10er-Zimmer in der Jugendherberge war super, nur die Duschen waren etwas knapp. Vor dem Skiweekend hatten wir in den Chat geschrieben: «Was packe, wüsset dr glaubs alli sälber, was dr so bruchet ;) aber packet doch fürs Znacht dr TV-Trainer ih.» Offenbar wurde diese Nachricht nicht von allen gleich ernst genommen oder sehr kreativ interpretiert. So hatten wir teilweise zwei Zahnbürsten dabei, aber dafür weder Pyjama noch Wechselkleidung:) (Vielleicht war es aber auch Absicht).

Beim Nachtessen wurden wir dafür positiv überrascht, denn es gab Älplermagronen. Nach dem Essen spielten wir Hitster und unterhielten mit unserem Gesang gefühlt die ganze Jugendherberge und das gleich mehrere Stunden bis zur Bettruhe.
Am nächsten Morgen starteten wir motiviert in einen weiteren sonnigen Skitag. Gleich zu Beginn sorgte eine Skihose für Aufregung. Sie hielt den letzten Skitag nicht stand und verabschiedete sich mit einem Riss. Zwei, die bisher wenig oder gar keine Skierfahrung hatten, mieteten sich für den Sonntag eine Skiausrüstung und kamen mit uns auf die Skier. Ein grosses Kompliment an sie für den Mut. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Beim Mittagessen trafen wir uns wieder auf derselben Terrasse wie am Samstag und assen gemeinsam.

Nach dem Mittagessen kam uns die Idee, Snowtubing auszuprobieren. Dabei rutscht man mit einem aufgeblasenen Reifen oder einem kleinen Schlitten eine Schneestrecke hinunter. Uns war es natürlich zu langweilig, dies allein zu tun, also rutschten immer drei auf einmal. Ob das gut herauskam? Sagen wir es so: Wir haben es alle auf den Nachhauseweg geschafft.

Nach einer letzten längeren Abfahrt fuhren wir gemeinsam zurück. Das Skiweekend war richtig toll und wir hatten auf jeden Fall immer genug zum Lachen.